Klinische Ergebnisse der BPH-Behandlung: iTind sorgt für anhaltende Linderung der Symptome und Funktionserhaltung

iTind ist eine minimalinvasive BPH-Behandlungsmethode für Patienten mit Symptomen des unteren Harntrakts (LUTS), die durch eine benigne Prostatahyperplasie (BPH) verursacht werden. Das Nitinol-Implantat zur vorübergehenden Implantation formt die prostatische Harnröhre über einen Zeitraum von 5 bis 7 Tagen auf sanfte Weise um und stellt so den natürlichen Harnfluss wieder her, ohne dass Resektion, Ablation oder der Einsatz thermischer Energie vonnöten ist. Multizentrische, internationale Studien bestätigen eine signifikante, anhaltende Linderung der Symptome und den vollständigen Erhalt der Sexualfunktion*. Mit iTind können urologische Praxen ihr Angebot an minimalinvasiven Behandlungsmöglichkeiten erweitern und eine ambulante Alternative zu BPH-Medikamenten oder herkömmlichen chirurgischen Eingriffen anbieten.

*Bislang haben keine Patienten über sexuelle Funktionsstörungen nach dem iTind-Eingriff berichtet.

  • Symptomlinderung: Anhaltende Verbesserungen der Lebensqualität (QoL) für einen Zeitraum von 1 Monat (46,4 %) bis zu mehr als 4 Jahren (45,1 %)1
  • Verbesserung des Harnflusses: Steigerung des Qmax um +111,7 % nach 1 Jahr, der sich nach 3 Jahren auf +114,7 % stabilisierte1
  • Erhaltung der Sexualfunktion: Keine Auswirkungen auf die Erektions- oder Ejakulationsfunktion*
  • Ambulanter Eingriff: Kann je nach Patient und ärztlicher Einschätzung in Lokalanästhesie, Sedierung oder Vollnarkose durchgeführt werden. Die Wahl des Anästhesieverfahrens erfolgt gemeinsam durch Arzt und Patient.3
  • Klinische Evidenz: In multizentrischen, internationalen Studien untersucht

iTind für Krankenhäuser: ambulante BPH-Behandlung zur Ressourcenoptimierung

Für Krankenhäuser und Kliniken bietet iTind eine kosteneffiziente BPH-Behandlungsoption4, die ambulant durchgeführt werden kann3. Die Eingriffsdauer von 10 Minuten und die einfache Entfernung innerhalb von 5 Minuten7 entlasten OP-Säle und Personal und schaffen so Kapazitäten für andere Fälle4. Die geringe Komplikationsrate1 trägt dazu bei, Wiederaufnahmen und die damit verbundenen Kosten4 zu minimieren, was eine Steigerung der Effizienz insgesamt bei gleichzeitig hervorragenden klinischen Ergebnissen ermöglicht.

  • Kurze Eingriffsdauer: ~10 Minuten für die Implantation und 5 Minuten für die Entfernung7
  • Ambulante BPH-Behandlung: Kein stationärer Aufenthalt erforderlich2
  • Geringerer Bedarf an OP-Kapazitäten: Schafft Kapazitäten für andere Verfahren
  • Geringe Komplikationsrate: Hervorragendes Sicherheitsprofil1
  • Kosteneffizienter Ansatz: Trägt zu niedrigeren Gesamtbehandlungskosten bei4

Gründe für das iTind-Verfahren zur BPH-Behandlung

Klinische Auswirkungen von iTind Wirtschaftliche Auswirkungen von iTind Operative Auswirkungen von iTind
Bietet Linderung der Symptome ohne dauerhaftes Implantat Senkt wiederkehrende Arzneimittelkosten1 Schnelle Linderung der Symptome1
Eingriff routinemäßig ohne Blasenkatheter2 Möglichkeit einer Erstattung der Kosten des Eingriffs4 Wird in Arztpraxen und ambulanten Einrichtungen durchgeführt2
Minimalinvasiver, ambulanter Eingriff Nutzt vorhandene endourologische Geräte Keine Belastung für die Patienten durch die tägliche Einnahme von Medikamenten1

Vergleich der BPH-Behandlungsmethoden

Leistungs-
merkmale
iTind Arzneimittel-
therapie
Prostata-Harnröhren-Implantat/Clip (Prostatic Urethral Implant, PUL) Wasserdampf-Wärmetherapie (Water Vapor Thermal Therapy, WVTT) Photoselektive Vaporisation der Prostata (PVP)
Permanentes Implantat Nein Nein Ja Nein Ja
Routinemäßiger Blasenkatheter Nein Nein Ja Ja Ja
Spezialgeräte Nein Nein Ja Ja Ja
Langfristige tägliche Belastung durch BPH-Medikamente Nein Ja Nein Nein Nein

Wirkprinzip von iTind: Erläuterung der minimalinvasiven BPH-Behandlung

Schrittweise anatomische Darstellung des iTind-Verfahrens zur Veranschaulichung der Umformung der prostatischen Harnröhre und der Wiederherstellung des Harnflusses bei Patienten mit LUTS infolge einer BPH. Ergebnis: schnelle und dauerhafte Linderung der BPH-Symptome1.

Zu den aktuellen klinischen Ergebnissen des iTind-Verfahrens: internationale Studien


The iTind Temporarily Implanted Nitinol Device for the Treatment of Lower Urinary Tract Symptoms Secondary to Benign Prostatic Hyperplasia: A Multicenter, Randomized, Controlled Trial
Chughtai B, Elterman D, Shore N et al. Urology. 2021;153:270-276.
Ziel
Vergleich der Ergebnisse einer Behandlung mit iTind im Vergleich zu einer Scheinbehandlung bei Symptomen des unteren Harntrakts (LUTS) aufgrund einer gutartigen Prostatahyperplasie (BPH)

Ergebnisse

  • Insgesamt nahmen 175 Männer (Durchschnittsalter 61,1 ±6,5 Jahre) an der Studie teil (118 iTind vs. 57 Scheinbehandlung).
  • Nach 3 Monaten hatten 78,6 % der iTind-Patienten eine Verringerung des International Prostate Symptom Score (IPSS) um mehr als 3 Punkte, gegenüber 60 % in der scheinbehandelten Gruppe. (p = 0,029). Nach 3 Monaten wurde die Verblindung der Scheinbehandlungsgruppe aufgehoben, und die Studie konzentrierte sich in erster Linie auf die iTind-Gruppe, um die Langzeitergebnisse zu ermitteln.
  • Siebenundneunzig Prozent der iTind-Patienten, die nach 3 Monaten auf die Behandlung ansprachen, zeigten auch nach 12 Monaten noch ein Ansprechen.
  • Leichte unerwünschte Ereignisse (AE) traten bei 38,1 % der iTind-Patienten und bei 17,5 % der scheinbehandelten Patienten auf. Es wurde keine neue Ejakulations- oder Erektionsstörung gemeldet.

Schlussfolgerung
Das iTind-Verfahren führt zu einer signifikanten, schnellen und dauerhaften Verbesserung von LUTS aufgrund einer BPH und erhält die sexuelle Funktion über einen Nachbeobachtungszeitraum von 12 Monaten.

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Temporary implantable nitinol device for benign prostatic hyperplasia-related lower urinary tract symptoms: over 48-month results
AmparoreD, De Cillis S, Schulman C et al. Minerva UrolNephrol. 2023;75(6):743-751.
Ziel
Bewertung der Ergebnisse des iTind-Verfahrens über einen Zeitraum von 48 Monaten (50–79 Monate) bei Patienten, die aufgrund einer benignen Prostatahyperplasie (BPH) mit iTind gegen Symptome im unteren Harntrakt (LUTS) behandelt wurden, im Rahmen einer prospektiven, einarmigen, multizentrischen, internationalen Studie.

Ergebnisse

  • Insgesamt wurden 81 Männer in die Studie aufgenommen; 41 Patienten verblieben länger als 48 Monate in der Studie. Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurden die persönlichen Besuche durch eine einmalige telefonische Befragung 50 bis 79 Monate nach der Operation ersetzt. Die Daten wurden unter dem Zeitpunkt „länger als 48 Monate“ zusammengefasst.
  • Das iTind-Verfahren führte zu einer signifikanten Verbesserung der Symptome (Intention-to-treat-Analyse), wobei sich der QoL-Wert (Lebensqualität) vom Ausgangswert bis mehr als 48 Monate nach dem Eingriff um 45,1 % (p < 0,0001) verbesserte.
  • Im Zeitraum von 48 bis 79 Monaten traten weder Komplikationen auf noch waren zusätzliche Medikamente erforderlich.
  • Die chirurgische Nachbehandlungsrate betrug 4 % nach 48 Monaten.

Schlussfolgerung
Das iTind-Verfahren führte zu einer signifikanten und lang anhaltenden Linderung der Symptome sowie zu einer Verbesserung der Lebensqualität über einen Zeitraum von bis zu 48 Monaten und darüber hinaus, ohne dass Spätkomplikationen gemeldet wurden.

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Urinary and sexual function after treatment with temporary implantable nitinol device (iTind) in men with LUTS: 6-month interim results of the MT-06-study
De Nunzio C, Cantiello F, Fiori C et al. World J Urol. 2021;39(6):2037-2042.
Ziel
Bewertung der funktionellen Ergebnisse und des Erhalts der Harnkontinenz und der Sexualfunktion bei Männern, die wegen Symptomen im unteren Harntrakt (LUTS) aufgrund einer benignen Prostatahyperplasie (BPH) mit iTind behandelt wurden.

Ergebnisse

  • Siebzig Patienten mit einem Durchschnittsalter von 62,3 Jahren und einem mittleren Prostatavolumen von 37,7 ml (15–80 ml) wurden in die Studie aufgenommen.
  • Im Vergleich zum Ausgangswert zeigten alle Parameter signifikante Verbesserungen (p < 0,01):
    • Der IPSS sank von 21,2 ±6,0 auf 8,3 ±6,7.
    • Der QoL-Score verbesserte sich von 4,1 ±1,0 auf 2,0 ±1,4.
    • Qmax stieg von 7,3 ±2,2 auf 12,0 ±5,4.
  • Alle Patienten zeigten eine erhaltene Sexualfunktion und Harnkontinenz gemäß den Fragebögen ISI, SHIM und MSHQ-EjD.
  • Es wurden keine intraoperativen Komplikationen beobachtet, der durchschnittliche postoperative VAS-Score betrug 3,2 ±2,6.

Schlussfolgerung
Die iTind-Behandlung erhält die Harnkontinenz und die sexuelle Funktion, ermöglicht eine schnelle Genesung und führt zu signifikanten Verbesserungen der LUTS und des Harnflusses bei der Nachuntersuchung nach 6 Monaten.

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Twenty-four months failure rate and functional outcomes comparison after implantable nitinol device (iTIND) and prostatic urethral lift (Urolift): real world multicenter study
Olivero A, De Cillis S, Amparore D et al. Urologia Journal. Published online December 27, 2025.
Ziel
Vergleich zweier minimalinvasiver Behandlungsmethoden für Symptome des unteren Harntrakts bei Männern, iTind und UroLift, durch Auswertung ihrer funktionellen Ergebnisse nach zwei Jahren sowie der Raten des Behandlungsversagens.

Ergebnisse

  • Insgesamt wurden 134 Patienten in die Studie aufgenommen: 92 (68,7 %) wurden mit iTind, 42 (31,3 %) mit UroLift behandelt. Die Ausgangsmerkmale waren insgesamt vergleichbar; allerdings waren die UroLift-Patienten signifikant jünger (p = 0,006), wiesen eine größere Prostata auf (p < 0,001) und hatten häufiger eine Vergrößerung des Medianlappens (P < 0,001).
  • Nach 24 Monaten zeigten beide Behandlungsmethoden ähnliche Verbesserungen bei den Uroflowmetriewerten und den Symptom-Scores, verbunden mit einer entsprechenden Verringerung des PVR-Volumens.
  • Die Nachbehandlungsraten waren zwischen den Gruppen vergleichbar (13,0 % gegenüber 11,9 %, p = 0,8). Mit UroLift wurde eine signifikant höhere Rate an Entlassungen am selben Tag festgestellt (71,4 % gegenüber 48,9 %, p < 0,001).
  • Hinsichtlich der intraoperativen und postoperativen Komplikationen gab es keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Gruppen. Die Ejakulationsfunktion blieb bei allen Patienten erhalten.

Schlussfolgerung
Nach zwei Jahren wiesen iTind und UroLift vergleichbare Versagensraten und ähnliche objektive Ergebnisse hinsichtlich der Harnfunktion auf. UroLift bot den Vorteil einer kürzeren Krankenhausaufenthaltsdauer, während iTind eine stärkere Linderung der Symptome bewirkte. Die klinische Relevanz dieses Unterschieds muss noch weiter untersucht werden.

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First Multi-Center, Real-World Study on the Temporary Implantable Nitinol Device (iTIND) for the Management of Lower Urinary Tract Symptoms Related to Benign Prostatic Obstruction
Castellucci R, Secco S, Olivero A et al. Société Internationale d'Urologie Journal. 2025;6(4):54 (Open Access).
Ziel
Bewertung der realen Ergebnisse nach 12 Monaten des temporären Nitinol-Implantats (iTind) zur Behandlung von Symptomen des unteren Harntrakts (LUTS), die durch eine gutartige Prostatahyperplasie (BPO) verursacht werden, im Rahmen einer retrospektiven, einarmigen, multizentrischen Studie.

Ergebnisse

  • In die Studie wurden 74 Patienten aufgenommen, denen iTind unter Lokalanästhesie oder bewusster Sedierung erfolgreich implantiert wurde und die am selben Tag entlassen wurden. Die mediane Operationszeit betrug 10 Minuten.
  • Das Durchschnittsalter der Patienten lag bei 52 Jahren (IQR: 46–59) mit einem medianen Prostatavolumen von 30 ml (IQR: 26–38).
  • Der Qmax-Wert stieg vom Ausgangswert bis Monat 12 von 9,0 ml/s (IQR: 7,6–11,0) auf 13,4 ml/s (IQR: 11,6–16,8, p = 0,126), und der IPSS-QoL verbesserte sich von 4 Punkten (IQR: 4–5) auf 2 Punkte (IQR: 1–3, p < 0,001).
  • Es traten keine intraoperativen Komplikationen auf; bei 6 Patienten traten nicht schwerwiegende postoperative Komplikationen auf. Die chirurgische Nachbehandlungsrate betrug 5,4 % (4/74).
  • Die Sexual- und Ejakulationsfunktion blieb vollständig erhalten.*

Schlussfolgerung
Das iTind-Verfahren ist eine sichere und wirksame Option zur Verbesserung von Harnwegssymptomen und der Lebensqualität bei gleichzeitiger Erhaltung der Sexualfunktion und der Ejakulationsfähigkeit. Sie ist eine kosteneffiziente „Überbrückungsbehandlung“, die es Männern ermöglicht, invasivere Operationen aufzuschieben, sich künftige Optionen offenzuhalten und als Erstbehandlung eine schnelle Linderung ohne langfristige Nebenwirkungen zu erzielen.

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I-Tind for the treatment of lower urinary tract symptoms secondary to benign prostatic hyperplasia: Mid-term outcomes from a multicenter cohort
Dimitri M, Calarco A, Filippi B et al. Urologia. 2025;0(0). Online ahead of print.
Ziel
Bewertung der Sicherheit, Wirksamkeit und funktionellen Ergebnisse des iTind-Verfahrens über einen Zeitraum von 12 Monaten bei Männern mit symptomatischer benigner Prostatahyperplasie (BPH), die nicht auf eine Alpha-Blocker-Therapie ansprechen, im Rahmen einer retrospektiven, einarmigen, multizentrischen Studie.

Ergebnisse

  • In die Studie wurden 120 Patienten eingeschlossen, denen iTind erfolgreich implantiert wurde; alle wurden noch am selben Tag entlassen. Das Durchschnittsalter der Patienten lag bei 52,9 Jahren (±7,9), und das durchschnittliche Prostatavolumen betrug 40,5 ml (±12,25).
  • Der Qmax stieg vom Ausgangswert bis Monat 12 von 7,6 ±2,6 auf 15,7 ±7,1 ml/s (p < 0,001), und das PVR sank von 72,3 ±35,2 auf 62,5 ±15,9 ml (p < 0,0001).
  • Alle Implantate wurden nach 6,1 ±0,9 Tagen entnommen; es wurden drei Fälle eines unvollständigen Verschlusses gemeldet, von denen einer mit einem fibrösen Adenom zusammenhing.
  • Die Sexual- und Ejakulationsfunktion blieb vollständig erhalten.*
  • Die Dauerhaftigkeit und die Patientenauswahl müssen durch Langzeitstudien bestätigt werden.

Schlussfolgerung
Die Studienergebnisse bestätigen, dass die vorübergehende Implantation von iTind eine sichere und wirksame Lösung zur Linderung von BPH-Symptomen ist, wobei sich nach 12 Monaten ein dauerhafter Nutzen zeigt. Außerdem blieb die Sexual- und Ejakulationsfunktion vollständig erhalten.

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One-Year Outcomes of a UK Center Delivering Minimally Invasive Surgery for Bladder Outflow Obstruction Using Local Anesthetic Without Sedation in the Office Setting
Khadhouri S, Turnbull M, Drummond L et al. Journal of Endourology. 2025;39(11):1189-1194.
Ziel
Studie zur Beurteilung, ob minimalinvasive chirurgische Therapien (MIST) wie iTind, Rezum und UroLift bei einer Blasenauslassobstruktion (Bladder Outflow Obstruction, BOO) unter ausschließlicher Lokalanästhesie und ohne Sedierung ambulant wirksam und sicher durchgeführt werden können.

Ergebnisse

  • Insgesamt wurden 81 Verfahren durchgeführt: Rezum (46,9 %), UroLift (27,2 %) und iTind (25,9 %). Das Durchschnittsalter der Patienten lag bei 68 Jahren und war in allen Gruppen ähnlich (Interquartilsabstand 63–74).
  • Während des Verfahrens lag der mittlere visuelle Analog-Score (VAS) für Schmerzintensität bei den Patienten für alle Verfahren bei 4,3 ±2,8 von 10, was auf eine gute Verträglichkeit hindeutet. Die Rate der unmittelbaren Komplikationen betrug 11,1 %, alle unter Clavien-Dindo Grad III.
  • Während der 3-monatigen Nachbeobachtung sank der International Prostate Symptom Score (IPSS) auf 11,3 ±7,1 (44,1 % Reduktion, p < 0,01); der QOL-Wert (Lebensqualität) verbesserte sich auf 2,4 ±1,5 (47,8 % Reduktion, p < 0,01); die maximale Harnflussrate (Qmax) stieg auf 13,1 ± 5,5 ml/s (22,4 % Verbesserung, p < 0,01).

Schlussfolgerung
Die ambulante Durchführung von MIST-Eingriffen bei BOO unter ausschließlicher Lokalanästhesie ohne Sedierung ist sowohl machbar als auch gut verträglich. Der Ansatz führt zu einer signifikanten Verbesserung der Harnwegssymptome und des Harnflusses bei gleichzeitig niedrigen Komplikationsraten. Das Modell kann den Bedarf an stationären Behandlungen reduzieren und die urologische Versorgung optimieren.

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Äußerungen vertrauenswürdiger Personen: Experten über iTind

Häufig gestellte Fragen in der urologischen Praxis

Veröffentlichte klinische Studien belegen, dass iTind eine signifikante, schnelle und dauerhafte Besserung der Harnwegssymptome über einen Zeitraum von mehr als vier Jahren bewirkt, verbunden mit anhaltenden Verbesserungen der Lebensqualität1. Bei den Patienten tritt in der Regel innerhalb weniger Wochen eine rasche Linderung der Symptome ein1, ohne dass langfristige Komplikationen zu beobachten wären1.

iTind bietet Patienten eine attraktive Alternative zur Linderung der BPH-Symptome2. Das Risikoprofil des iTind-Verfahrens ist mit dem anderer minimalinvasiver Behandlungen vergleichbar1,2,5,6 und erfordert keine dauerhafte Implantation. iTind erhält die Sexualfunktion3* und die Harnkontinenz2 und kann ambulant durchgeführt werden, ohne dass eine Vollnarkose erforderlich ist2,3.

In verschiedenen multizentrischen Studien hat sich iTind als wirksame minimalinvasive Behandlungsmethode mit einem überzeugenden Sicherheitsprofil erwiesen1,2,3. Die kumulative Rate chirurgischer Nachbehandlungen ab Studienbeginn bis 4 Jahren betrug 11 %. 94 % der Patienten benötigten vier Jahre nach der Behandlung mit iTind keine Medikamente gegen BPH1, was die langfristige Wirksamkeit ohne das Risiko langfristiger Komplikationen belegt1.

Ja. Das iTind-Verfahren eignet sich für den Einsatz in der urologischen Praxis oder im ambulanten Bereich; sowohl die Implantation als auch die Entfernung können unter Lokalanästhesie, intravenöser Anästhesie oder Vollnarkose erfolgen2. Das iTind-Verfahren zeichnet sich durch eine kurze Behandlungsdauer aus, sodass die meisten Patienten bereits nach wenigen Stunden entlassen werden und ihre normalen Aktivitäten rasch wieder aufnehmen können3.

Häufig gestellte Fragen an die Krankenhausverwaltung und den Einkauf

Wirtschaftsmodelle und Daten aus der Praxis zeigen, dass das iTind-Verfahren die direkten Behandlungskosten im Vergleich zu invasiveren stationären Eingriffen um

31–57 % senken kann4. Diese Kostensenkung ist vor allem auf eine deutliche Verkürzung der Krankenhausaufenthaltsdauer, eine Verkürzung der erforderlichen Operationszeit und einen erheblichen Rückgang schwerwiegender unerwünschter Ereignisse zurückzuführen.4

Auf jeden Fall. Das iTind-Verfahren ist ein kurzer, minimalinvasiver Eingriff, der je nach medizinischer Einschätzung unter örtlicher Betäubung oder Sedierung durchgeführt werden kann. Aufgrund der kurzen Verfahrensdauer und der schnellen Erholung können Patienten – abhängig von den lokalen Versorgungs- und Erstattungsstrukturen – das Krankenhaus häufig bereits am Tag des Eingriffs oder nach einem kurzen stationären Aufenthalt wieder verlassen. Die kurze Eingriffsdauer kann Krankenhäuser dabei unterstützen, OP- und Personalressourcen effizient einzusetzen.4

Die Erstattung des iTind-Verfahrens richtet sich nach den jeweiligen nationalen Gesundheits- und Vergütungssystemen und kann zwischen den einzelnen Ländern variieren. Olympus bietet ein umfassendes Einarbeitungsprogramm an, das klinische Schulungen, Unterstützung bei der Kodierung sowie wirtschaftliche Dokumentation umfasst, um die Einführung des Verfahrens zu unterstützen.4

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Referenzen
1 Amparore D, De Cillis S, Schulman C, Kadner G, Fiori C, Porpiglia F. Temporary implantable nitinol device for benign prostatic hyperplasia-related lower urinary tract symptoms: over 48-month results. Minerva Urol Nephrol. 2023;75(6):743-751. doi:10.23736/S2724-6051.23.05322-3
2 Chughtai B, Elterman D, Shore N, et al. The iTind Temporarily Implanted Nitinol Device for the Treatment of Lower Urinary Tract Symptoms Secondary to Benign Prostatic Hyperplasia: A Multicenter, Randomized, Controlled Trial. Urology. 2021;153:270-276. doi:10.1016/j.urology.2020.12.022
3 De Nunzio C, Cantiello F, Fiori C, et al. Urinary and sexual function after treatment with temporary implantable nitinol device (iTind) in men with LUTS: 6-month interim results of the MT-06-study. World J Urol. 2021;39(6):2037-2042. doi:10.1007/s00345-020-03418-2
4 Olympus data on file.
5 Roehrborn CG, Gange SN, Shore ND, et al. The prostatic urethral lift for the treatment of lower urinary tract symptoms associated with prostate enlargement due to benign prostatic hyperplasia: the L.I.F.T. Study. J Urol. 2013;190(6):2161-2167. doi:10.1016/j.juro.2013.05.116
6 McVary KT, Rogers T, Roehrborn CG. Rezūm Water Vapor Thermal Therapy for Lower Urinary Tract Symptoms Associated With Benign Prostatic Hyperplasia: 4-Year Results From Randomized Controlled Study. Urology. 2019;126:171-179. doi:10.1016/j.urology.2018.12.041
7 Dimitri, M., Calarco, A., Filippi, B., Viscuso, P., Asero, V., Mantica, G., Ambrosini, F., Spena, G., Bucca, B., Schiavina, R., Piazza, P., Iacono, G., Tufano, A. and Leonardi, R., 2025. I-Tind for the treatment of lower urinary tract symptoms secondary to benign prostatic hyperplasia: Mid-term outcomes from a multicenter cohort. Urologia, 92(4), pp.693–697. doi:10.1177/03915603251360530.
*Based on available studies to date, no patients have reported sexual dysfunction following the iTind procedure.